Schöne Kleider Zalando

Die Arbeit in den Paketzentralen ist oft schlecht bezahlt: Mitarbeiterin in einem Logistikzentrum in Deutschland. Foto: Getty

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Kleider, Schuhe oder Accessoires online bestellen und kostenlos zurückschicken, wenn sie nicht passen oder gefallen: Für den Versandhändler Zalando ist dieser Service zentraler Erfolgsgarant. Was aber geschieht mit den Retouren? Hierzulande gelangen viele nach Arbon TG oder Rothrist AG, wo die Unternehmen MS Direct ­respektive Ingram Micro einen Standort haben.

Beschäftigt werden dort vor allem Frauen aus dem Ausland und ohne Ausbildung. Sie ­müssen die zurückgeschickten Pakete öffnen, die darin enthaltenen ­Waren reinigen, ordentlich zusammenlegen und neu verpacken, damit sie in die deutschen Logistikzentren von Zalando versandt ­werden können. Das geschieht im Dauer­akkord: 35 Pakete pro Stunde müssen die Beschäftigten durchschnittlich im ­Lauf eines Tages verarbeiten. 

17 Franken pro Stunde erhielt dafür eine Mitarbeiterin von MS Direct, wie die von der Gewerkschaft Unia herausgegebene Zeitung «Work» kürzlich ­berichtete. Bei Ingram Micro sollen sich die Löhne gemäss anderen Medienberichten auf ähnlichem Niveau bewegen. Pro Monat macht dies weniger als 3000 Franken. 

Es wurde mehr versprochen

Immerhin zeichnet sich etwas Besserung ab für die rund 400 Beschäftigten von MS Direct in Arbon: Anfang 2020 wird ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in Kraft treten, den das in St. Gallen ansässige Unternehmen und die Gewerkschaft Syndicom ausgehandelt haben. Dieser beinhaltet unter anderem nach Regionen und Ausbildungsstand ­abgestufte Stundenlöhne.

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Der vom Bundesrat im vergangenen Herbst erlassene Mindestlohn gilt für den nicht regulierten Teil des Postmarktes.

So liegt der Einstiegslohn in der Ostschweiz bei 19.80 ­Franken pro Stunde. Nach sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit steigt der Ostschweizer Stundenlohn auf 20.52 Franken für ­Ungelernte und 21.54 Franken für Gelernte.

Syndicom sprach beim GAV-Abschluss im August von einem «Meilenstein für eine stark wachsende Branche im Umfeld des ­E-Commerce». Als Eckpfeiler der Vereinbarung bezeichnete die Gewerkschaft den «Mindestlohn über den vom Bundesrat festgelegten 18.27 Franken pro Stunde, eine automatische Erhöhung auf über 20 Franken nach sechs Monaten und Anspruch auf Weiterbildung». Der vom Bundesrat im vergangenen Herbst erlassene Mindestlohn gilt für den nicht regulierten Teil des Postmarktes.

Wenig begeistert vom neuen GAV ist indes die Unia, die wie Syndicom Mitglied des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist. Aus ihrer Sicht sind die vereinbarten Löhne ungenügend. Anne Rubin, bei der Unia für den Detailhandel zuständig, bemängelt insbesondere, dass die im GAV fixierten Stundenlöhne bereits die Ferien- und Feiertagsentschädigung enthielten und daher «nicht dem entsprechen, was kommuniziert worden ist».

Es gab ein einziges Treffen

Rechnet man diese Entschädigungen heraus, schrumpft der tiefste Einstiegslohn von 19.80 auf 17.57 Franken.«Das liegt nur unwesentlich über den Löhnen, welche die Unia 2018 öffentlich kritisiert hat», sagt Rubin. Auch bleibe der GAV unter dem schon zu tiefen bundesrätlichen Mindestlohn. Für Ungelernte und Gelernte mit sechsmonatiger Zugehörigkeit liegt der bereinigte tiefste Stundenansatz bei 18.21 respektive 19.12 Franken.

Die Unia fordert dagegen für Beschäftigte, die Retouren von Online-Versandhändlern ­bearbeiten – auf Neudeutsch als Fulfillment bezeichnet –, einen Mindestlohn von 22 Franken. Laut Rubin hat es «ein einziges Treffen» zwischen MS Direct und der Unia gegeben – danach habe man nicht mehr miteinander gesprochen.

Unverständnis bei Syndicom

Syndicom kann die Kritik der Schwestergewerkschaft nicht nachvollziehen.«Das Vorgehen der Unia ist sehr unüblich», sagt Giorgio Pardini, Geschäftsleitungsmitglied von Syndicom und zuständig für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnik. «Ein vergleichbarer Fall ist mir nicht bekannt.»

Die Unia, so Pardini, habe gewusst, dass zwischen Syndicom und MS Direct seit längerem sozialpartnerschaftliche Kontakte bestünden. Die beiden Parteien hatten 2015 den ersten GAV für Callcenter abgeschlossen. Darauf aufbauend, wollte man eine An­schlussvereinbarung für die Beschäftigten im Fulfillment-Segment aushandeln. Die anfängliche Idee, diese Angestellten dem Callcenter-GAV zu unterstellen, habe sich aber zerschlagen, ergänzt Pardini.

Job mit tiefer Wertschöpfung

Angesichts dieser Vorgeschichte, so der Syndicom-Mann, «wäre es an der Unia gewesen, auf uns zuzukommen, als sie den ­Kontakt mit MS Direct suchte». Angesprochen auf die Unia-Forderung eines Mindestlohns von 22 Franken für Hilfskräfte, entgegnet Pardini: «Diese Forderung ist weit von der Realität entfernt. Das zahlt niemand.» Nicht nur seien die Margen in diesem Geschäft «sehr gering», zu berücksichtigen sei ferner, dass es sich um Arbeitsplätze mit tiefer Wertschöpfung handle.

«Wir nehmen Syndicom gern beim Wort.» Anne Rubin, Unia-Vertreterin

«Mit dem neuen GAV wollten wir vor allem Jobs für Menschen mit geringer Qualifikation in der Schweiz sichern», betont ­Pardini. «Von Arbon aus sind es ja nur ein paar Hundert Meter, bis man in Vorarlberg ist.» In einem nächsten Schritt will Syndicom nun weitere Unternehmen wie Ingram Micro für den Fulfillment-GAV gewinnen.

Ausserdem sieht der GAV mit MS Direct jährliche Lohnverhandlungen vor, sodass Syndicom ab kommendem Jahr einen Fuss in der Tür haben wird, um schrittweise bessere Entlöhnungen durchzusetzen. «Wir konnten einen Pflock einschlagen», resümiert Pardini. «Darauf lässt sich bauen.»

Dem entgegnet Unia-Vertreterin Anne Rubin: «Wir nehmen Syndicom gern beim Wort.» Zugleich macht sie klar, dass sich Tieflöhne wie etwa bei den Logistik-Dienstleistungen letztlich nur eindämmen lassen, «wenn auch die Politik aktiv wird».

Erstellt: 01.10.2019, 23:30 Uhr

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